Unser Six Sigma Schulungskonzept


„Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor.“
Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)

Damit dies den Teilnehmern der Six Sigma Ausbildung von Dirk Jödicke nicht widerfährt, setze ich in den Seminaren zum einen auf eine didaktisch ausgefeilte Herangehensweise durch Frontalunterricht, zum anderen auf Übungen der Teilnehmer an praxisnahen Beispielen, deren Lösungswege von mir begleitet werden.

Was ist Six Sigma?

Six Sigma ist eine Qualitäts-Philosophie, die unterschiedliche mathematische Werkzeuge und Methoden vereinigt. Six Sigma basiert auf Daten und Fakten und hat die Zielsetzung, systematisch Prozesse zu optimieren und eine Null-Fehler-Lösung anzustreben.

Six Sigma ermöglicht andere Fragestellungen und neuartige Herangehensweisen, um Herausforderungen zu bewältigen. Dadurch setzt Six Sigma bei allen Beteiligten Kreativität mit frischen Ideen und neuen Möglichkeiten frei.

Six Sigma betrachtet den gesamten Produktionsprozess und konzentriert sich vor allem auf die Prozessstreuungen. Six Sigma liefert Antworten auf die Frage, wie sich die Streuung von Prozessen verringern lässt. Six Sigma fragt nicht nur, warum ein fehlerhaftes Teil einen bestimmten Defekt hat, sondern auch, warum gute Teile keinen Defekt haben.

Six Sigma orientiert sich an finanzwirtschaftlichen Kenngrößen des Unternehmens und an Kundenbedürfnissen. Beschreibung, Messung, Analyse, Verbesserung und Überwachung von Geschäftsvorgängen und Produktionsprozessen mit statistischen Mitteln bilden den Kern von Six Sigma.

Warum braucht man (etwas) Statistik?

Eine schlechte Produktqualität ist in fast allen Fällen eine Folge der unvermeidbaren Variation aller Stör- und Regelgrößen, die auf den Produktionsprozess einwirken. Die Variation der Einflussparameter lässt sich mit statistischen Methoden erfassen, bewerten und optimieren. Hierzu benötigt man kein Mathematikstudium, sondern eine geeignete anwenderfreundliche Software und praxisnahe Beispiele zum Training und Verständnis.

In den Six Sigma Seminaren ist es notwendig, das Wesen der Variation und deren Ursachen zu verstehen. Mit diesem Verständnis sind die Teilnehmer der Seminare u.a. in der Lage wahre Einflüsse auf Prozesse von scheinbaren Einflüssen zu unterscheiden.

Wie lange dauert eine Green-Belt-Ausbildung?

Die Green-Belt-Ausbildung dauert 10 Tage. Davon sind 9 Tage für das Erlernen und Üben der methodischen Werkzeuge vorgesehen. 1 Tag ist für die Diskussion der Projekte der Seminarteilnehmer reserviert, bei dem der Trainer wertvolle Erfahrungen und Hinweise zur Nutzung und Anwendung der passenden Werkzeuge beisteuert.

Wie lange dauert eine Black-Belt-Ausbildung?

Die Black-Belt-Ausbildung dauert 20 Tage, wovon die ersten 10 Tage identisch mit der Green-Belt-Ausbildung sind. Die insgesamt 20 Tage werden sinnvollerweise in Blöcken von z. B. je 5 Tagen absolviert. Zwischen je 2 Schulungsblöcken soll den Teilnehmern ausreichend Zeit bleiben (z. B. 2 – 3 Wochen), das Erlernte im Anwendungsfall und bei den eigenen Six Sigma Projekten zu nutzen und zu trainieren. Es ist sinnvoll, die Black-Belt-Ausbildung über einen Zeitraum von 4 Monaten durchzuführen.

Kann die Green-Belt-Ausbildung auf 3 Tage verkürzt werden?

Die Green-Belt-Ausbildung kann nur dann auf 3 Tage verkürzt werden, wenn sämtliche Übungen und Beispiele aus dem Schulungskonzept entfernt werden, die Diskussionen der Projekte der Schulungsteilnehmer gestrichen werden und die zu vermittelnden Lerninhalte gekürzt werden.

Ich halte ein solches Vorgehen für nicht seriös. Nach allen vorliegenden Erfahrungen ist in einem solchen Fall ein Nutzen für den Kunden nicht erkennbar.

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